Springe zum Inhalt
Sonnenenergie optimal nutzen
Berechnung der solaren Einstrahlung
Energiemanagement wenig opaker Gebäude
Prozessoptimierung industrieller Abläufe
Wärmerückgewinnung / Wärmeübertrager
Analyse und Auswertung
Energetische Quartiers- und Stadtkonzepte
previous arrow
next arrow
Slider

Gutachten Wohnungslüftung

Gutachten,

schnell und unkomliziert. Nehmen Sie einfach Kontakt zu uns auf.

Im Umfang unseres Gutachtens ermitteln wir auf Basis von Messungen und in Augenscheinnahme:

⦁ Das umgesetzte Lüftungssystem
⦁ Den wirkungsvollen Betrieb des Lüftungssystems
⦁ Den am Tag der Messung anliegenden Luftaustausch je Raum und Wohnungseinheit

Auf Basis der erhobenen Daten analysieren und dokumentieren wir:

⦁ Wird der verordnungsrechtliche Luftwechsel erreicht
⦁ Das Spektrum des zu erwartenden Luftaustauschs unter fluktuierenden Wetterbedingungen
⦁ Die Risikobewertung für die Bausubstanz durch Kondensation aus der Raumluft
⦁ Die Lüftungsqualität anhand europäisch definierter Lüftungsklassen
⦁ Bewertung, ob das Lüftungssystem entsprechend dem verordnungsrechtlichem Standard bzw. baurechtlichen Vorgaben errichtet wurde
⦁ Empfehlungen zum Lüftungsverhalten bzw. evtl. nötiger Nachbesserungen

Risiken unzureichender Lüftung

Leben Sie in einer die Gesundheit erhaltenden Atmosphäre mit ausreichendem Luftaustausch?

Ein ausreichender Luftwechsel ist für den langfristigen Erhalt der Gesundheit und der Bausubstanz von Bedeutung. Im Hinblick auf gesundheitliche Gefährdungen können grob vier Gefährdungsbereiche in Innenräumen unterteilt werden, deren Einfluss auf Krankheitssymptome von betroffenen Menschen leider unmittelbar kaum möglich zu erkennen ist:

  1. Toxische Belastungen durch chemische Gefahrstoffe und Staub
  2. Beeinträchtigung durch Lärm, Licht, Gerüche, Feuchtigkeit und Klimadaten
  3. Mikrobielle Besiedlung (Bakterien, Viren und Schimmelpilze) im Sinne von Infektionsrisiken
  4. Allergene Belastungen, vor allem durch biogene Stoffe (Ausscheidungen von Milben)

Chemische Gefahrstoffe werden auch heute noch, trotz gesteigertem Bewusstsein und der Einführung von Ökolabeln unter Umständen von Möbeln, Teppichen und Gebrauchsgegenständen freigesetzt. Auch wenn die Gefahrstoffe vermehrt ins öffentliche Bewusstsein gerückt sind, ein bekanntes Beispiel sind die vor Jahrzehnten verbauten Holzfunktionsplatten deren Freisetzung von Lösungsmitteln gesundheitliche Risiken barg, kann auch heutzutage die Freisetzung von chemischen Gefahrstoffen in Wohnungen nicht ausgeschlossenen werden.

Eine weitere Gesundheitsbelastung in Innenräumen ist die allergene Belastung, die vor allem von Milben ausgeht. Ein nach wie vor aktuelles Thema. Milben finden sich in jedem Haushalt, vornehmlich in Polstermöbeln und Matratzen. Dabei sind die Milben selbst gar nicht das primäre Problem, sondern deren Ausscheidungen. Diese binden sich an den feinen Staub in der Luft und finden so den Weg in die Atemwege.

Milben

Unsere Dauergäste im Haushalt, in ihrer Anzahl abhängig von den Raumluftbedingungen und hygienischen Umständen

Gesundheitliche Auswirkungen

eines unzureichenden Luftwechsels können sein:

⦁ Asthma
⦁ Allergische Erkrankungen der Atemwege
⦁ Allergische Erkrankungen der Haut
⦁ Entzündungsreaktionen der Atemwege
⦁ Infektionen

Während Asthma und allergische Erkrankungen von den Ausscheidungen der Milben begünstigt werden, schreibt man Entzündungen und Infektionen bei Menschen mit geschwächter Immunabwehr auch den Schimmelsporen zu.
Eine zu niedrige Raumluftfeuchte trocknet Schleimhäute und Haut aus und erhöht das Risiko von Infektionen und Hauterkrankungen.

Viel hilft viel, gilt dies auch bei der Wohnungslüftung?

In diesem Zusammenhang stellt sich die Frage, wie viel Luft zum Erhalt der Gesundheit benötigt wird? Dazu hat Energy Systems Engineering eine wissenschaftliche Publikation verfasst, die Sie sich hier kostenfrei herunterladen können.

Die zunehmend dichtere Bauweise energetisch optimierter Gebäude verringert die bislang übliche natürliche Lüftung. Erreicht Ihre Lüftung dennoch den hygienischen Mindestluftwechsel?

Idealer Luftfeuchtebereich

Neben dem Fortlüften von Schadstoffen nimmt der Luftwechsel erheblichen Einfluss auf die Raumluftfeuchte.

Ist die Raumluftfeuchte

zu hoch: Eine überhöhte Raumluftfeuchte begünstigt die Milbenpopulation und das Schimmelpilzwachstum

zu hoch: Eine überhöhte Raumluftfeuchte begünstigt die Kondensation an kalten Oberflächen


zu niedrig: Eine zu niedrige Raumluftfeuchte trocknet Schleimhäute und Haut aus und erhöht das Risiko von Infektionen und Hauterkrankungen

Die Antwort auf die Frage „viel hilft viel?“ muss differenziert beantwortet werden:

Im Sommer bei hohen Außenlufttemperaturen, wenn die Außenluft mehr Wasser in Form von Wasserdampf trägt, kann ein hoher Luftwechsel Schadstoffkonzentrationen im Innenraum weiter reduzieren helfen.

Im Winter muss entweder feuchtekonditionierte Luft zum Luftwechsel herangezogen oder aber intelligent gelüftet werden. Es gilt die Raumluftfeuchte bestmöglich in einem Bereich relativer Feuchte zwischen 45-55% einzuregulieren.

Relative Raumluftfeuchte, 45-55% als optimaler Bereich, Orientierung zur Raumluftkonditionierung
Reputation

Energy Systems Engineering verfügt über zwei Jahrzente Erfahrung in den Bereichen Lüftung und Klimatechnik. Die Kennnisse umfassen alle gängigen Technologien und Ausführungen. Dr. Volkhard Nobis genießt ein hohes Vertrauen in der Branche und war Mitglied des Vorstand des nationalen Verbandes für Wohnungslüftung, der national seine Mitglieder gegenüber Politik und Normung vertritt.