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Deutschland agiert im Bereich des Verkehrssektors nach der Divise, „bitte wasch mich, aber mach mich nicht nass“. Fakt, ohne deutliche Veränderungen im Verkehrssystem sind die Ziele des Jahres 2050, ein Effizienzgewinn von 50% und das Decken des Energiebedarfs im Verkehr mit 60% aus erneuerbarer Bezugsquelle nicht zu erreichen.

Besonders solch einseitig ausgeleuchtete Aussagen von Berufswegen innovativer Vordenker, wie jene von Prof. Klaus Herzog konterkarieren das Erreichen der ambitionierten Ziele und sind ursächlich für die Stagnation im Wandel verantwortlich. Suggerieren sie doch ein „weiter so“.

Ich vertraue der Diesel-Technologie

Die Jugend wird gehört, und zwar am 12. Juni 2019 im Stadttheater Gießen um 19.30 Uhr. Auch die Lokale Agenda Energie wird an der Diskussionsrunde teilnehmen. Moderiert wird die Diskussionsrunde von Prof. Claus Leggewie der JLU Gießen.

Seit kurzem wissen wir, die Stadt geht an die Erstellung eines Verkehrsentwicklungsplans. Laut eigenen Aussagen nach den hohen Maßstäben der Europäischen Union. Diese Maßstäbe sollen einem "SUMP", einem "Sustainable Urban Mobility Plan" gerecht werden. Und in der Tat sind die Kriterien hoch. Vorallem werden groß geschrieben:

  • Akzeptanz der Bevölkerung
  • Transparenz der Planung
  • Erfolgskontrolle
  • Zügige Umsetzung

Erschreckend nur, dass es wohl zur Erstellung eines solchen Plans laut einiger Abgeordnete eines Antrags bedarf. Und dieser ist noch nicht gestellt.

Daher nutzt Dr. Nobis Energy Systems Engineering erneut das Instrument der Bürgerfrage, um dieses für uns alle so wichtige Thema in die Öffentlichkeit zu rücken. Über den Button können Sie die eingereichten Fragen einsehen.

Am 30. Januar 2019 fand im Rahmen der Lokalen Agenda 21, aktiv seit 1998 und dem Prinzip der Nachhaltigkeit verpflichtet, das Gründungstreffen zur Gruppe "Nachhaltige Mobilität" statt. Ziel der Kommune mit der Durchführung der Lokalen Agenda ist die Entwicklung eines Zukunftsprogramms für das 21. Jahrhundert. In dem sind wir freilich lange angekommen.

Das Thema Mobilität stieß auf bereites Interesse, wurde die Agenda doch von 45 Personen besucht, von denen 33 weiteres Engagement in Aussicht stellten.

Was treibt die Bürger und Bürgerinnen in Gießen um? Nachfolgend werden die 3 wichtigsten ermittelten Themen aufgeführt.

  • Ausbau der Schiene
  • Ganzheitliches Verkehrskonzept
  • Förderung des Fahrrads

Nur wenige Tage darauf am 05.02.2019 wurde im Ausschuss für Planen, Bauen, Umwelt und Verkehr ein Antrag für die Erstellung eines Masterplans Verkehr gestellt. Welch tolle Chance für ein Voranschreiten, zumal den Entscheidungsträgern der Bürgerwunsch bekannt gemacht wurde.

Der Antrag wurde abgelehnt. Schade, Chance vertan. Die Ziele zum Klimawandel gibt es ja auch erst seit 1990.

Die aktuelle Politik zur Energiewende, speziell im Verkehr, erzeugt nur verhaltene Fortschritte. Die Politik sieht die Industrie in der Pflicht, die Industrie beklagt mangelnde Vorgaben.

Und richtig, es gilt deutliche Anreize für die Anwendung alternativer Wege und Technologien zu setzen. Lange überfällig ist ein Malus auf Technologien, die es gilt auszuschleichen. Anreize können vor allem Kommunen durch ihre Verkehrsentwicklungspläne setzen.

  • Anreize für zukünftige Wege und Technologien setzen

Es gibt viele Vorteile künftiger Verkehrssysteme zu heben. Da sind zu nennen:

  1. Energieeinsparung
  2. Netzausgleich durch günstiges "Tanken"
  3. Zunahme der Lebensqulität durch emissionsfreie Städte
  4. Zunahme der Lebensqualität durch geringe Schallemissionen
  5. Sicheres Reisen
  6. Schnelle Fortbewegung auf der Langstrecke
  7. Geringere Belegungsdichte in Städten durch kleinere Fahrzeuge
  8. Freude an der Bewegung
  9. Soziale Gerechtigkeit
  10. Standorterhalt durch Innovation, Konsum und Dienstleistung

Entscheidend ist es den Rückhalt der Bevölkerung auch für deutliche Richtungsänderungen zu erhalten. Mit dieser Vorstellung wurde das Verkehrskonzept Gießen 21+ erdacht und erstmalig den Teilnehmer der Lokalen Agenda 21 "Nachhaltige Mobilität" am 12. März 2019 vorgestellt.

Die Ziele der Energiewende sind hoch gesteckt. Im Jahr 2050 sollen die nötigen Energien zu 60% aus regenerativer Quelle stammen. Effizienzsteigerungen spricht man die Senkung des Energiebedarfs um 50% gegenüber dem Jahr 2008 zu. Bis zum Jahr 2050 sollen gar die Treibhausgasemissionen um 80 bis 95% im Vergleich zum Referenzjahr von 1990 reduziert sein. So steht es im jüngsten Beschluss der Bundesregierung unter Punkt 9 vom Juni 2011. Auch die Broschüre "Klimaschutz in Zahlen: Klimaschutzziele Deutschland und die EU" des Bundesministerium für Umwelt, Naturschutz, Bau und Reaktorsicherheit fasst dies kurz zusammen.

Die Energiewende ist das größte Projekt Deutschlands nach dem Wiederaufbau und der Integration der Zuwanderung. Getrost kann man an dieser Stelle behaupten: „Viel hilft viel“.
Oder im Seglerjargon. Eine Wende geht nicht ohne einen deutlichen und beherzten Richtungswechsel. Erfolgt dieser nicht, „verhungert man im Wind“.

Und genau da liegt das Problem. Ein deutlicher Richtungswechsel bedeutet Veränderung. Und Veränderung wird grundsätzlich erstmal als Gefahr angesehen. Über die Jahrhunderte der Evolution ein Teil unserer eingeprägten Verhaltensweisen zum erfolgreichen Überleben.

Hier ist die Jugend deutlich im Vorteil. Ist man jung, ist alles eine Veränderung. Alles ist neu. Darum muss die Jugend nicht mehr Sorge über einen nachhaltigen Weg haben, wie vor allen anderen Optionen .

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